„Markgräfin Friederike Caroline-Die letzte Nacht in Ansbach“ Residenz Ansbach

Kultur
Veröffentlicht am 10. Januar 2019

Ansbach Residenz Schloss vis-a-vis vom Hotel Platengarten

Ansbach Residenz schloss hotel Platengarten

Ansbach Residenz Schloss vis-a-vis vom Hotel Platengarten

Geheimnisvolle Atmosphäre Sonderführungen bei Kerzenschein

Neues aus der Nachbarschaft:

Die Residenz Ansbach bietet heuer Sonderführungen an. Dabei sollen besondere Themen, Orte und Personen im Mittelpunkt stehen. Zum Start können sich Interessierte bei Kerzenschein auf die Spuren der letzten Markgräfin machen.

"Unsere Idee ist, neben den stündlichen Standardführungen Sonderführungen anzubieten, um auch mal wieder Leute in die Residenz zu locken, die schon lange nicht mehr da waren", sagte Gabriela Wallerer, die Leiterin der Ansbacher Schloss- und Gartenverwaltung, bei der Vorstellung des neuen Konzepts.

Die Besucher sollen das Schloss so aus anderen Blickwinkeln kennenlernen. Die ersten beiden Sonderführungen finden am Samstag, den 19. Januar nach Sonnenuntergang statt. Unter dem Titel

"Markgräfin Friederike Caroline - Die letzte Nacht in Ansbach"

geht es um die von Historikern häufig etwas vernachlässigte letzte Markgräfin, die am 12. August 1790 ihre letzte Nacht im Ansbacher Schloss verbracht hat. Danach zog sie ins Schloss Unterschwaningen um.

Die Ansbacher Schlossführerin Kathrin Schroth hat verraten, dass die Besucher der letzten Markgräfin im Kerzenschein begegnen werden.
"Sie werden im Prinzip auch die letzte Stunde der Markgräfin in der Residenz erleben", sagt Schroth. Bei der Sonderführung geht es natürlich auch darum, die geheimnisvolle, nächtliche Atmosphäre der Prunkräume zu erfahren.

Interessierte müssen sich für die Sonderführungen am 19. Januar um 17.00 und um 19.00 Uhr telefonisch anmelden unter der Nummer 0981/95 3839-22. Die Führungen dauern jeweils rund 90 Minuten. Weitere Termine sind am 16. Februar und am 16. März. Weitere Sonderführungen der Ansbacher Schösser- und Gartenverwaltung sind in Planung.